Kirche und Macht 2: Jesus - Macht auf den Kopf gestellt

Kirche und Macht 2: Jesus - Macht auf den Kopf gestellt

In der zweiten Folge der Staffel “Kirche und Macht“ tauchen Lukas Amstutz und Martin Benz in die Welt ein, in die Jesus hineingeboren wurde. Sie kontrastieren die Pax Romana, den römischen Frieden, der auf militärischer Gewalt und Unterdrückung basierte, mit der radikalen Botschaft des Machtverzichts und des Dienens im Markusevangelium.

Kernthemen der Episode:

  1. Die Pax Romana: Ein Frieden, der durch aggressive Expansionspolitik und Gewaltanwendung erkauft wurde, um innere und äußere Stabilität zu garantieren.

  2. Der Begriff „Evangelium“: Ursprünglich ein hochpolitischer römischer Begriff für Siegesbotschaften oder Thronbesteigungen des Kaisers.

  3. Jesus als „Sohn Gottes“: Das Markusevangelium übernimmt kaiserliche Titel und interpretiert sie durch das Modell des dienenden Knechtes völlig neu.

  4. Das Zeugnis des Hauptmanns: Warum die Erkenntnis eines römischen Offiziers am Kreuz („Dieser war Gottes Sohn“) eine politische Sprengkraft besaß.

  5. Kirche heute: Die ständige Gefahr der Kirche, der Logik der Macht zu erliegen, statt dem Weg Jesu zu folgen.

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